Aktuelle Berichte, News und Veranstaltungen
Ein großes Lob an alle Kinder ☺️ Ihr seid spitze ☺️👍 Sternsinger 2026
30 Mädchen und Buben waren in der Pfarrei Ebnath als Sternsinger unterwegs.
Sternsinger ziehen von Haus zu Haus
Am vergangenen Sonntag sandte Pfarrer Pater Anish George die Sternsinger aus. Die 30 Buben und Mädchen zogen aus, um die Aktion „Sternsinger 2026“ unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zu unterstützen. Als Kaspar, Melchior und Balthasar trugen die 10 Kommunionkinder und 20 Ministranten die Friedensbotschaft Christi und den Segen Gottes in die Häuser. Dabei baten sie um eine Spende für die Aktion „Schule statt Fabrik“. Den in die Wohnungen gebrachten Segen dokumentierten die Sternsinger auf dem Türrahmen mit der Inschrift „20C+M+B26“. Unterstützt wurden sie dabei von 13 Betreuern, die die Kinder in die verschiedenen Ortsteile brachten und sie auf dem Weg begleiteten. Zwischendurch durften sich die eifrigen Sternsinger mit einem Mittagessen im Pfarrgemeindehaus etwas stärken. Sandra Schmelber hatte für alle Spaghetti zubereitet. Nachmittags stand ein Besuch bei Bürgermeister Wolfgang Söllner im Rathaus auf dem Programm. Gegen Abend hatten die „Minis“ ihre Mission erfüllt. Müde, aber glücklich über die vielen Spenden kehrten sie wieder ins Pfarrgemeindehaus zurück. Am Vormittag hatten die Sternsinger den Festgottesdienst mitgestaltet, der musikalisch von Markus Dumler an der Orgel umrahmt wurde. Pfarrer Pater Anish George segnete vor der Aussendung die Sternsinger, Weihwasser, Kreide und Weihrauch. Sein Dank galt Daniela Würstl und Sandra Schmelber, die sich um die Organisation gekümmert hatten. Christa Schiener hatte sich wieder um die Gewänder der Sternsinger gekümmert, teilweise neu genäht oder die bisherigen entsprechend hergerichtet. Dafür bekam sie als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß überreicht. Besonderer Dank galt natürlich den 30 Sternsingern, die trotz winterlicher Straßenverhältnisse ihre Aufgabe meisterten.
Quelle: Sternsinger ziehen von Haus zu Haus | oberpfalzdaheim.de
Einstimmung auf das Weihnachtsfest
Mit einer einfühlsamen Adventsfeier stimmten sich die Senioren der Pfarrei im Saal des Pfarrgemeindehauses auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Christa Lautenbacher vom Pfarrgemeinderat begrüßte die anwesenden Senioren und bedankte sich für deren Kommen. Ihr besonderer Gruß galt auch Bürgermeister Wolfgang Söllner, Pfarrer Pater Tom Jose und der Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Christa Schiener Die besinnliche Adventsfeier gestalteten Isabella Buchwald mit ihrer Veeh-Harfe und Michaela Philberth mit Zither und Gitarre musikalisch mit. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Wir sagen euch an, den lieben Advent” wurden Weihnachtsgedichte und Weihnachtsgeschichten vorgetragen. In der Pause wurden die Senioren mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend lasen Christa Lautenbacher, Christa Schiener, Elisabeth Enders, Hans-Jürgen Enders und Josef Bauer weitere Geschichten und Gedichte vor. Zwischendurch erklangen bekannte Weihnachtslieder. Zum Ende des Nachmittags erhielten die Senioren von Bürgermeister Wolfgang Söllner für die Gemeinde sowie von Pfarrer Pater Tom Jose für die Pfarrei kleine Geschenke überreicht. Bürgermeister und Pfarrer wünschten den Senioren ein friedvolles Weihnachtsfest. Mit dem Lied „Leise rieselt der Schnee” endete die auf das Weihnachtsfest einstimmende Adventsfeier.
Quelle: Einstimmung auf das Weihnachtsfest | oberpfalzdaheim.de
Chor „Aufwind” spendet Erlös aus Jubiläumskonzert
Der Ebnather Chor „Aufwind” feierte vor wenigen Wochen sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatten die Verantwortlichen des Chors unter Leitung von Corinna Wegmann zu einem Jubiläumskonzert in die Pfarrkirche St. Ägidius in Ebnath eingeladen. Als Gastsängerin konnte Bettina Mildner begrüßt werden, die das Konzert mit ihrer Stimme bereicherte. Musikalisch begleitet wurde das Konzert von Karl Fickentscher mit der Gitarre, Eberhard Söllner mit dem Schlagzeug und von Corinna Wegmann mit der Querflöte. Der Eintritt war frei. Die Verantwortlichen des Chors baten die zahlreichen Besucher um eine kleine Spende für den Verein „Sonnenblicke Nordoberpfalz e.V”. Im Rahmen des Samstagabendgottesdienstes konnte nun Daniela Würstl von der Chorgruppe „Aufwind” den Erlös von 1.300 Euro an den Vorsitzenden des Vereins, Marco Pscherer, übergeben. Dieser bedankte sich im Namen des Vereins für die großzügige Spende, die ein weiterer großer Baustein für die Arbeit des Vereins sei. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein aus der nördlichen Oberpfalz, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, krebskranke und schwerstkranke Kinder und deren Familien finanziell, ideell und materiell zu unterstützen. Sämtliche Spenden kommen zu 100 Prozent den betroffenen Familien zugute.”, so der Vorsitzende. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieses Jubiläumskonzert nicht nur ein Fest für die Musik war, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die wichtige Arbeit von „Sonnenblicke Nordoberpfalz e.V” zu unterstützen.
Quelle: Chor „Aufwind” spendet Erlös aus Jubiläumskonzert | oberpfalzdaheim.de
Die Sonne Christus weiterstrahlen
Drei neue Ministrantinnen wurden in einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Ebnath Sankt Ägidius in den Kreis der Messdiener aufgenommen. Johanna Küffner, Amelie Bauer und Anne Göhl verrichten nun ihren Dienst am Altar. Ihre Betreuerinnen Daniela Würstl und Sandra Schmelber haben sie mit Pfarrer Pater Anish George auf diesen Tag vorbereitet. Den Gottesdienst, den Pater Anish George zusammen mit Diakon Rudolf Hoffmann zelebrierte, hat Alexander Hecht an der Orgel sowie Karin Kuhbandner musikalisch begleitet. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Die Sonne Christus weiterstrahlen“. Nachdem die neuen Messdiener ihre Ministrantenkleider erhalten und das Versprechen abgegeben hatten, den Dienst am Tisch des Herrn künftig ausüben zu wollen, hat Pfarrer Pater Anish George sie gesegnet. Der Geistliche bedankte sich bei den Mädchen dafür, dass sie künftig ihren Dienst am Tisch des Herrn erfüllen werden. Sein Dank galt auch den Ministrantenbetreuerinnen Daniela Würstl und Sandra Schmelber für die Vorbereitung des Gottesdienstes.Bild zeigt die neuen Messdienerinnen (v.v.li) Johann Küffner, Amelie Bauer und Anne Göhl.
Quelle: Die Sonne Christus weiterstrahlen | oberpfalzdaheim.de
Ehejubilare von St. Ägidius erneuern ihr Versprechen
In einem von tiefer Spiritualität und festlicher Freude geprägten Gottesdienst ehrte die Pfarrei Sankt Ägidius ihre langjährigen Ehepaare. Paare, die beeindruckende 30, 40, 45, 50, 55, 60 und sogar 65 gemeinsame Ehejahre feiern konnten, fanden sich in der Pfarrkirche ein, um ihren Bund unter Gottes Segen zu erneuern. Musikalisch wurde die Zeremonie von der Chorgruppe Aufwind unter der Leitung von Corinna Wegmann gestaltet, die mit Liedern wie „Da berühren sich Himmel und Erde” und dem volkstümlichen „Weilst a Herz hast wie a Bergwerk” für eine erhebende Stimmung sorgte. Pater Anish George hielt eine bewegende Predigt, in der er die eheliche Treue als tiefes Glaubenszeugnis würdigte. Er erinnerte die Jubilare daran, dass sie mit ihrem gemeinsamen Weg Christus als den „Dritten“ bewusst in ihre Ehe eingeladen haben. Er hob hervor, dass die gelebte Liebe, die auch schwere Zeiten überdauert hat, ein Beweis dafür sei, wie tragfähig die Gnade Christi ist. Im Zentrum der Feier stand die Erneuerung des Eheversprechens, bei der die Männer und Frauen ihr „Ja” zueinander erneut mit voller Überzeugung bekräftigten.Im Anschluss wurden die Jubilare namentlich für ihre langjährige Verbundenheit geehrt. Die Pfarrei gratulierte:• 30 Jahre: Christine und Josef Käs• 40 Jahre: Christa und Erich Lautenbacher• 45 Jahre: Gisela und Karl Pöllmann sowie Christof und Anita König• 50 Jahre: Elisabeth und Bernd Würstl• 55 Jahre: Isabella und Horst Buchwald sowie Petra und Hubert Becher• 60 Jahre: Ilona und Alfred Würstl sowie Elisabeth und August Schmidt• 65 Jahre: Lina und Heinrich SöllnerNach dem feierlichen Hochamt erhielten die Jubelpaare als Zeichen der Anerkennung und des Segens Präsente: Pater Anish überreichte eine Rose, Kirchenpfleger Stefan Kausler eine Urkunde und der Pfarrgemeinderatssprecher eine Kerze als Andenken.Der Festakt wurde im Anschluss im Jugendheim bei einem gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein fortgesetzt. Kirchenpfleger Stefan Kausler betonte in seinem Grußwort die Meisterleistung der Paare, „gemeinsam durch gute Zeiten und schlechte Zeiten“ gegangen zu sein, und zitierte dabei die biblische Aufforderung: „Was Gott zusammenfügt, das darf der Mensch nicht trennen.“ Auch Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf schloss sich den Glückwünschen an und wünschte allen Anwesenden viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen für die kommenden Jahre.
Quelle: Ehejubilare von St. Ägidius erneuern ihr Versprechen | oberpfalzdaheim.de
Jubiläumskonzert 20 Jahre Chor Aufwind vom 26.10.2025
Weihnachtsfeier unserer Minis
Plätzla Aktion! Minis backen für die Teilnehmer an der Krankenkommunion
Die Ministrantinnen und Ministranten haben heute gemeinsam mit ihren Eltern und Betreuerinnen die Plätzchen für die Kranken unserer Pfarrei eingepackt.
Es ist eine wirklich schöne Aktion, in der viel Liebe, Zeit und Engagement steckt.
Durch dieses gemeinsame Tun bringen die Minis nicht nur eine kleine Süßigkeit, sondern vor allem ein Zeichen der Nähe, der Verbundenheit und der weihnachtlichen Freude zu den Menschen, die nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können.
Ein herzlichen Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben!
Gedenkfeier zum Volkstrauertag: „Wehret den Anfängen!”
Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag trafen sich am Samstag einige Fahnenabordnungen der Vereine zum Kirchenzug. Die Gläubigen besuchten zunächst den von Pfarrer Pater Tom Jose und Diakon Rudolf Hoffmann zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius. Anschließend bewegte sich der Trauerzug, angeführt von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl, zum Kriegerdenkmal. Nachdem die Gemeinde sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaft Kränze niedergelegt hatten, wurde der Toten und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht. Bürgermeister Wolfgang Söllner erinnerte an die Opfer und das Leid der Kriege. „Mit der heutigen Gedenkfeier möchten wir all den Leidtragenden unsere Ehre erweisen. Wir möchten aber auch gleichzeitig ein Zeichen setzen gegen die Kriege in unserer Welt.“ Wie das Gemeindeoberhaupt weiter ausführte, sei Friede nicht die bloße Abwesenheit von Krieg. Friede sei eine Tugend, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit. Die Rohheit der Sprache und das Missachten anderer Meinungen trete oftmals ein den Vordergrund in der Gesellschaft. Es sei mittlerweile wieder salonfähige geworden, zu beleidigen, Hass zu sähen und Menschen gegeneinander aufzubringen. „Wehret den Anfängen! Lassen wir es nicht zu, dass immer mehr Zwietracht und Streit unsere Gesellschaft bestimmt. Lasst uns alle eintreten für ein respektvolles Miteinander!“, so der Bürgermeister. Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Manfred Riedl, dankte dem Bürgermeister und den Gemeinderäten, den Fahnenabordnungen der Vereine und den Gläubigen für die würdevolle Mitfeier der Gedenkstunde. Sein Dank galt ferner Pfarrer Pater Tom Jose und Diakon Rudolf Hoffmann für die Gestaltung des Gottesdienstes, der Feuerwehr Ebnath für die Absperrung während der Veranstaltung sowie der Fichtelgebirgskapelle für die musikalische Umrahmung. Während das Lied vom „guten Kameraden” erklang, senkten sich zum Gedenken an die Toten und Vermissten die Fahnen. Zuvor hatten auch die Grünlaser ihren Volkstrauertag zelebriert und Kränze niedergelegt.
Quelle: Gedenkfeier zum Volkstrauertag: „Wehret den Anfängen!” | oberpfalzdaheim.de
Feierliche Einweihung des renovierten Kinderhauses St. Josef in Ebnath
Ebnath, 28. September 2025 (Text und Fotos: Peter Pirner)
Mit einer festlichen Pontifikalmesse und anschließender Segnung wurde das renovierte Kinderhaus St. Josef in Ebnath offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer würdigte dabei die enge Zusammenarbeit von Kirche, Kommune und Staat, die die umfassende Modernisierung des traditionsreichen Hauses ermöglicht hat.
In der Pfarrkirche von Ebnath hieß eine fröhliche Kindergesangsgruppe den Regensburger Oberhirten willkommen. Pater Anish George MSFS begrüßte neben dem Bischof zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, darunter den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Tobias Reiß, Staatssekretär Martin Schöffel, den stellvertretenden Landrat Günter Kopp sowie Bürgermeister Wolfgang Söllner. Mit den Worten „Heute ist ein Tag der Freude und des Dankes“ lud er alle Anwesenden zum Mitfeiern ein.
In seiner Predigt knüpfte Bischof Rudolf an das Tagesevangelium (Lk 16,19-31) an. Die Geschichte zeigt die Folgen eines grenzenlosen Egoismus auf. Der Reiche verprasst sein Geld und kümmert sich nicht um den armen und kranken Lazarus vor seiner Tür. Der Arme stirbt und wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen. Als der reiche Mann stirbt und in der Unterwelt qualvolle Schmerzen leidet, möchte er, dass Abraham seinen noch lebenden Brüdern ein Zeichen schickt. Es soll ihnen nicht so ergehen wie ihm selbst. Aber Jesus lässt Abraham im Gleichnis antworten, dass die Brüder ja Mose und die Propheten haben, auf die sollen sie hören. Jesus sagt damit, dass wir alles haben, um ein gutes, gerechtes und mitfühlendes Leben zu führen, insbesondere die zehn Gebote. Es komme nur darauf an, dies ernst zu nehmen und zu tun. „Haltet euch an die Lebensweisungen Gottes, wie sie uns in den zehn Geboten mitgeteilt worden sind! Dann wird euer Leben gelingen in Gottes Gnade“, riet der Bischof. Mit Blick auf das Kinderhaus hob er die Bedeutung von Erziehung, Vorbildern und familiärem Rückhalt hervor: „Kinder sollen wachsen, gedeihen und blühen. [...] Dann blüht auch eine Gemeinde!“ Dazu aber braucht es Vorbilder und auch Einrichtungen. Wichtigste Erzieher sind die Eltern. Ihnen stehen subsidiär die Kindergärten zur Seite. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Chorgemeinschaft Ebnath-Pullenreuth, der Chor Aufwind sowie der Organist mit Gemeindegesang.
Segnung des Kinderhauses St. Josef
Nach der Messe führte ein Kirchenzug zum Kinderhaus, wo die Kinder mit Gedichten und einer Blumengirlande die Gäste empfingen. Bischof Voderholzer eröffnete die Segensfeier mit den Worten: „Wir sind hier versammelt, um diese Kindertagesstätte nach ihrer Renovierung Gott anzuvertrauen. Kinder sind ein Geschenk des Herrn – Möge dieses Haus ein Ort des Segens, der Bildung, des Spiels und der Geborgenheit sein.“ Die Räume wurden mit Weihrauch inzensiert und mit Weihwasser gesegnet, die Gruppenräume erhielten neue Kreuze. Symbolisch übergaben die Kinder einen Schlüssel an den Bischof, bevor die Feier im weltlichen Teil fortgesetzt wurde.
In der Turnhalle würdigten Kirchenpfleger Stefan Kausler, Staatssekretär Martin Schöffel, Landrat-Stellvertreter Günter Kopp und Bürgermeister Wolfgang Söllner das gelungene Projekt und dankten allen Beteiligten. Architektin Lisa Kuchenreuther überreichte der Leiterin Jasmin Fromm-Schäfer ein Apfelbäumchen als Symbol für Wachstum und Zukunft.
Umfangreiche Modernisierung
Die Renovierungsarbeiten, deren Planung bereits Ende 2020 begonnen hatte, wurden vom Architekturbüro Kuchenreuther aus Marktredwitz umgesetzt. Dabei blieb die äußere Struktur weitgehend erhalten, während der Eingangsbereich neu gestaltet und erweitert wurde. Ein großzügiger Mehrzweckraum schafft flexible Nutzungsmöglichkeiten, eine 30 kW-Photovoltaikanlage sorgt für nachhaltige Energieversorgung. Auch der Außenbereich erhielt mit einem neuen Wasserspielplatz eine Attraktion für die Kinder.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern steuerte 1,5 Millionen Euro bei, die Diözese Regensburg rund 400.000 Euro. Den Rest tragen die Kirchenstiftung und die Gemeinde Ebnath. Im Kinderhaus St. Josef finden neben Kindergartenkindern ab drei Jahren auch die Jüngsten in einer Krippengruppe Platz.
Text und Fotos: Peter Pirner
(jas/chb)
Link zum Originalbericht: Feierliche Einweihung des renovierten Kinderhauses St. Josef in Ebnath
Gelobte Wallfahrt nach Gößweinstein
Eine kleine Gruppe Gläubige aus der Pfarrei St. Ägidius sowie eine Gruppe aus Neusorg und Pullenreuth beteiligten sich am Wochenende an der Wallfahrt nach Gößweinstein. Sie soll vor 300 Jahren im Zusammenhang mit einer Hungersnot gelobt worden sein, verbürgt ist sie aber erst seit 1881. Anlass war damals die Zerstörung der Fluren durch ein schweres Hagelwetter. Während die Pilger früher zwei Tage lang unterwegs waren, wurde der Fußmarsch vor 30 Jahren auf einen Tag beschränkt. Die Fußwallfahrer zogen von Pottenstein aus Richtung Gößweinstein. Sie folgten dem Wallfahrerbild, das auf der einen Seite die Heilige Dreifaltigkeit und auf der Rückseite die vierzehn Nothelfer zeigt. Die älteren Begleiter fuhren mit dem Bus weiter nach Gößweinstein, wo in der Klosterkirche der Gottesdienst gefeiert wurde. Zelebriert wurde dieser von Pater Igor aus Gößweinstein, musikalisch umrahmt von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl. Anschließend wurde von den Gläubigen noch der Kreuzweg gebetet. Der Leiter der Wallfahrt, Hans Enders, bedankte sich bei Josef Söllner und Rudi Rubenbauer für das Tragen des Wallfahrerbildes und des Lautsprechers, sowie bei Alois Vetter fürs Vorbeten. Für das nächste Jahr erhoffen sich die Verantwortlichen wieder etwas mehr Teilnahme, damit auch weiterhin diese alte Tradition erhalten bleibt.
Kräutersträuße binden in der Pfarrei Ebnath zum Hochfest Mariä Himmelfahrt
In liebevoller Handarbeit und mit großem Engagement haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Frauen aus der Pfarrei Ebnath farbenfrohe und duftende Kräutersträuße zum Hochfest Mariä Himmelfahrt gebunden. Die Aktion, die mittlerweile zu einer festen Tradition im kirchlichen Jahreskreis der Gemeinde gehört, verbindet alte Bräuche mit lebendigem Glauben.
Bereits Tage zuvor sammelten die Frauen in den Gärten, auf Wiesen und an Wegesrändern die verschiedensten Kräuter, Blumen und Heilpflanzen – darunter Schafgarbe, Johanniskraut, Kamille, Pfefferminze, Rainfarn, Beifuß, Ringelblume und viele mehr. Die Auswahl der Pflanzen ist dabei kein Zufall: Jede hat eine eigene Bedeutung oder Heilkraft und steht symbolisch für den Segen Gottes in der Schöpfung.
Am Vortag des 15. August trafen sich die Helferinnen im Pfarrheim, um gemeinsam zu binden, zu lachen und sich auszutauschen. „Es ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit zur Gemeinschaft”, sagt eine der Organisatorinnen. Die fertigen Sträuße wurden zum Hochamt an Mariä Himmelfahrt in die Kirche gebracht und dort vom Pfarrer gesegnet.
Ein uralter Brauch mit tiefem Glaubensbezug Der Brauch des Kräuterbüschelbindens geht auf eine lange christliche Tradition zurück. Mariä Himmelfahrt, das Hochfest am 15. August, erinnert an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Der Legende nach sollen die Apostel beim Öffnen ihres Grabes nicht den Leichnam der Gottesmutter, sondern wohlriechende Blumen und Kräuter vorgefunden haben – ein Zeichen der Unvergänglichkeit und Reinheit.
Seit dem Mittelalter werden deshalb zu diesem Fest Kräuter geweiht – als Zeichen der Dankbarkeit für die Gaben der Natur, aber auch als Bitte um Schutz und Gesundheit. In früheren Zeiten schrieb man den geweihten Kräuterbüscheln besondere Kräfte zu: Sie wurden in Haus und Stall aufgehängt, sollten Unwetter, Krankheiten und Unheil fernhalten und wurden teilweise sogar bei Geburten oder in Krankenzimmern verwendet.
Glaube, Natur und Gemeinschaft vereint In Ebnath lebt dieser Brauch weiter – getragen von Menschen, die die Verbindung zwischen Natur, Glauben und Gemeinschaft lebendig halten wollen. Die gesegneten Kräutersträuße konnten von den Gottesdienstbesuchern gegen eine kleine Spende mit nach Hause genommen werden. Der Erlös kommt der Pfarrgemeinde und sozialen Zwecken zugute.
So zeigt sich auch in diesem Jahr: Der Brauch des Kräutersträußebindens ist nicht nur ein schönes Ritual, sondern ein Ausdruck lebendiger Volksfrömmigkeit – fest verwurzelt in der Geschichte, aber offen für die Gegenwart. Ein großer Dank gilt den Frauen und denen die Blumen und Kräuter zum Pfarrhof gebracht haben.
Firmung in Ebnath 11.07.2025
Feierlicher Firmgottesdienst mit dem Weihbischof.
Am vergangenen Freitag fand in der Pfarrgemeinde Ebnath der Tag der Firmung statt. Empfangen wurde Weihbischof Dr. Josef Graf von den Kindern des KinderHauses, die ihn mit einem Lied auf dem Kirchplatz mit Fähnchen in den Händen, herzlich begrüßten. 25 Jugendliche haben sich über viele Monate auf das heilige Sakrament der Firmung vorbereitet. Pfarrer Pater Anish George begrüßte den Firmspender, H.Hr. Weihbischof Dr. Josef Graf. Gemeinsam feierten der Weihbischof, Pfarrer Pater Anish George und Diakon Rudolf Hoffmann mit ihren Paten und Angehörigen einen festlichen Gottesdienst. Ebenfalls bei der Feier waren Kirchenpfleger Stefan Kausler und Bürgermeister Wolfgang Söllner dabei. Der Gottesdienst wurde durch Alexander Hecht an der Orgel musikalisch umrahmt. Der Weihbischof freute sich über die festlich geschmückte Kirche, den Blumen, dem Altarbild und den Kerzen und Glaskreuzen, welche die Firmlinge in den Gruppenstunden gebastelt hatten. Über viele Monate hinweg hatten sich die Jugendlichen auf diesen Tag zusammen mit dem Firmteam, dem Diakon und Pater Anish George vorbereitet.
Es war ein großes Anliegen der Firmvorbereitung, Glauben und Kirche sicht- und spürbar zu machen.
In seiner Predigt betonte der Weihbischof Dr. Graf, dass die Jugendlichen jetzt in der Umbruchphase sind, selbstständig zu werden junge Erwachsene, die auch Verantwortung mit übernehmen können. Er betonte auch, dass er ihnen durch die Firmung die Begeisterung für den Glauben als gute Christen und für die Mitverantwortung in der Pfarrgemeinde wünsche.
„Der Hl. Geist will dich begeistern, auf deinem künftigen Weg stärken und begleiten.“, so der Bischof.
Er ermutigte auch die Eltern und Paten, gemeinsam mit dem Firmling den Weg des Glaubens zu gehen und ihnen Halt und Stütze zu sein.
Nach der Erneuerung des Taufversprechens erfolgte die Firmung der Jugendlichen durch den Weihbischof. Dazu tauchte er den Finger in den Chrisam und zeichnete damit auf die Stirn jedes Firmlings das Kreuzzeichen. „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“, waren die Worte des Bischofs. Pater Anish bedankte sich beim Firmspender und allen Anwesenden. Mit dem feierlichen Schlussgesang „Wer glaubt ist nie allein“, endete der festliche Firmgottesdienst. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Firmlinge auf dem Kirchplatz zu einem Foto und zum Gespräch mit dem Weihbischof Dr. Josef Graf.
Marktplatz fit
Die Gemeinde Ebnath und die Pfarrgemeinde Sankt Ägidius hatten zum Arbeitseinsatz rund um den Marktplatz eingeladen. Hintergrund war das anstehende Bürgerfest und die Firmung in der Pfarrei. Organisiert hatte das vor allem Daniela Würstl vom Pfarrgemeinderat. Damit das ganze Drumherum um den Marktplatz einen würdevollen Rahmen bekommt, haben sich zahlreiche Ebnather eingefunden, um das Gelände von Laub und Unkraut zu befreien. Mit Schubkarren, Laubrechen und anderen Gartenwerkzeugen ausgestattet, machten sich die Helferinnen und Helfer an die Arbeit. Sogar zwei Traktoren kamen zum Einsatz. Es wurde auch frischer Schotter in den Gehwegen und Rindenmulch in die Blumenbeete ausgebreitet. Nach getaner Arbeit konnten die Helfer bei sommerlichen Temperaturen eine kleine Brotzeit mit verschiedenen Getränken genießen. Bürgermeister Wolfgang Söllner, Kirchenpfleger Stefan Kausler und Daniela Würstl vom Pfarrgemeinderat bedankten sich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern.
https://beiunsdaheim.de/marktplatz-fit-fuer-das-buergerfest/cnt-id-ps-75e11ebb-029e-4f3c-abb6-7b55ac688906
Pfarrfest im Ebnather Pfarrgarten
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hatten wieder zum traditionellen Pfarrfest in den Pfarrgarten eingeladen. Bei sommerlichen Temperaturen kamen wieder viele Besucher. Es begann mit einem Gottesdienst, der von den Kindern des Kinderhauses Sankt Josef zusammen mit dem Betreuerteam mitgestaltet wurde. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl. Pfarrer Pater Anish George, der den Gottesdienst zusammen mit Diakon Rudi Hoffmann zelebrierte, ging in seiner Predigt auf das Miteinander in der Gemeinschaft ein. „Ohne die vielen Helferinnen und Helfer kann eine lebendige Pfarrgemeinde nicht funktionieren.“, so der Geistliche. Er dankte allen, die sich in irgendeiner Weise in der Pfarrei engagieren. Nach dem Gottesdienst begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf alle Besucher und lud zu ein paar schönen Stunden bei Essen und Trinken und guten Gesprächen ein. Auch hier sorgte Johannes Prechtl mit der Fichtelgebirgskapelle Ebnath für die musikalische Unterhaltung. Anschließend begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Sebastian Wolf einen hohen „Würdenträger aus Rom“. Diesen stellte Pfarrer Sven Grillmeier dar, der der Pfarrei Ebnath die besten Wünsche aus dem Vatikan übermittelte. Eine Verlosung mit schönen Preisen rundete das Abendprogramm ab. Es war wieder ein gelungenes und unterhaltsames Pfarrfest, das die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in Pfarrei und Gemeinde weiter förderte.
Wallfahrt zum Armesberg
Am Dreifaltigkeitssonntag hatte die Pfarrei Sankt Ägidius Ebnath wieder zur traditionellen Fußwallfahrt zum Armesberg eingeladen. Bei hochsommerlichen Temperaturen machte sich früh um 6.45 Uhr eine Gruppe von 45 Teilnehmern von der Kirche aus auf den Weg zum Wallfahrtsziel. Einige Gläubige schlossen sich noch auf dem Weg an, weitere kamen mit dem Auto zum Armesberg. Angeführt wurde die Gruppe von Bildträger Sebastian Wolf. Es folgte die Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter der Leitung von Johannes Prechtl, die auf der Strecke mehrere Lieder spielte. Auf dem Weg durch die Natur wurde für die verschiedenen Anliegen der Welt, der Pfarrei und die persönlichen Anliegen der Teilnehmer gebetet. Am Feuerwehrhaus der Feuerwehr Oberwappenöst legte die Gruppe eine Pause ein, die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr versorgten die Wallfahrer mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Nach der Pause ging es weiter zum Ziel, der Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit auf dem Armesberg. Beim Gottesdienst, den der Ebnather Pfarrer Pater Anish George zelebrierte und die Fichtelgebirgskapelle Ebnath musikalisch umrahmte, stand das Thema „Dreifaltigkeit“ im Mittelpunkt. Der Priester ging in seiner Predigt speziell darauf ein und erklärte den Sinn für unseren Glauben. Er wies auf die Wichtigkeit der Liebe zu Gott und die Mitmenschen hin. Auch wenn durch die sommerliche Hitze viele schweißgebadet am Ziel angekommen sind, war die Wallfahrt wieder ein besonderes Erlebnis mit positiven Eindrücken.
https://beiunsdaheim.de/wallfahrt-zum-armesberg/cnt-id-ps-cae2423e-6c21-4e7a-bd8f-c06476933aad
In einer farbenprächtigen Prozession zogen die Gläubigen der Pfarrei Ebnath am Fronleichnamsfest durch die geschmückten Straßen. Angeführt von der Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl zogen die Fahnenabordnungen der Vereine sowie Bürgermeister Wolfgang Söllner und sein Gemeinderat in das Gotteshaus ein. Im Anschluss begaben sich die Gläubigen zusammen mit dem Geistlichen, der die Monstranz trug, singend und betend zu den Altären. Dort wurden Evangelien verlesen, Fürbitten gelesen und jeweils der Segen mit der Monstranz erteilt. Die wundervollen Blumenteppiche an den vier Altären wurden durch den Trachtenverein, die Kolpingsfamilie und dem Familiengottesdienstteam mit Kommunionkindern und Ministranten gelegt. Am Tag vor dem Fronleichnamsfest hatte die Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl zur „Blasmusik am Abend” zum Marktplatz eingeladen. Zahlreiche Besucher strömten zum Marktplatz. Für Essen und Getränke war bestens gesorgt. Nach dem einstündigen Konzert machte sich die Blaskapelle mit einigen Bürgern auf zum „Zapfenstreich”. Dabei gingen die Musiker den Prozessionsweg des nächsten Tages ab. Dieser Brauch hat nach Erzählungen eine lange Tradition. Der ehemalige Ebnather Hauptschullehrer Schuster berichtet in seinem Heimatbuch unter dem Kapitel „Vom Musikleben in Ebnath” bereits 1848 von diesem Brauch der „Standmusik am Vorabend und am Morgen des Fronleichnamstages”.
Quelle :https://beiunsdaheim.de/mit-der-monstranz-durch-die-pfarrei-ebnath/cnt-id-ps-6876cf87-d77b-4a21-b6fa-cdb6be766edb
Singend und betend durch die Fluren
Die Pfarrei Ebnath beging auch heuer wieder die traditionellen Bitttage. Bereits am Montag konnten zahlreiche Gläubige den Weg zur Kapelle auf dem Kalvarienberg antreten. Dem Pilgerzug voran wurden wieder das Kreuz und die Fahnen getragen. Singend und betend zogen die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Pater Anish George und den Ministranten durch die Fluren und beteten um gedeihliches Wetter für eine gute Ernte. „Dass du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest”, lautete eine der Bitten der Gläubigen. Zum Kalvarienberg nach Ebnath zogen auch wieder viele Gläubige aus Neusorg, Pullenreuth, Brand und Nagel. Vor der kleinen Kapelle auf dem Kalvarienberg wurde zusammen Gottesdienst gefeiert. Zelebriert wurde dieser von Pater Arul aus Neusorg, Pater Anish George aus Ebnath, Pater Joj aus Brand sowie Diakon Harald Schraml aus Neusorg. Nachdem sich die Pilger mit Getränken und heißen Würstchen gestärkt hatten, ging es für viele wieder zu Fuß zurück in die Heimatpfarreien.
Quelle: Singend und betend durch die Fluren | beiunsdaheim.de
